Tennisabteilung Werdener Turnerbund von 1886 e.V.

Neue Plätze

Die Plätze sind ( fast) fertig

für die Arbeiten der Zaunbauer steht der Termin noch nicht fest,
also habt noch etwas Geduld.
Hier seht Ihr Bilder von dem Platzbau und wie es jetzt aussieht.

Aktuelles zu unseren Plätzen

Liebe Mitglieder,

Grundsätzlich ändern sich durch den Klimawandel auch die Bedingungen jedes Outdoorsports. Die Wetterextreme werden zunehmen, die Saison wird allerdings auch wesentlich länger spielbar sein, temperaturmäßig also durchaus von Februar bis November einschließlich.
Darauf muss sich ein Tennisverein einstellen, um zukunftsfähig zu sein.

Ich hatte im letzten Rundbrief schon angekündigt, dass wir die Plätze 1 bis 4 in diesem Jahr nach vierzig Jahren Benutzung komplett erneuern werden und Einzelheiten dazu versprochen.

Hier also der aktuelle Stand zu den neuen Plätzen:

Vorab die „schlechte“ Nachricht, die schon aus den einleitenden Sätzen klar geworden sein dürfte: Die Maßnahme wird nicht vor der Saison stattfinden können.
Der Zuschussprozess über das Land NRW, die Stadt Essen und die NRW-Bank über die Fördermittel des Programmes „Moderne Sportstätten“ des Landes hat zu lange gedauert, um den Auftrag an die Firma, die die Plätze baut, so rechtzeitig heraus zu geben, dass noch vor April gebaut hätte werden können. Das Volumen beträgt immerhin mehr als 200.000,—€, und jeder vorzeitige Beginn hätte die Förderung torpediert. Dazu kam der Entscheidungsfindungsprozess im Hauptverein, der offizieller Träger der Maßnahme ist und auch den Eigenanteil von über 80.000,—€ trägt. Gerade unter Corona Zeiten war dies keine Selbstverständlichkeit.

Jetzt zu den guten Nachrichten:

Der Auftrag an die Firma Sportas ist raus. Die Plätze werden noch in diesem Jahr erneuert. Die reine Bauzeit beträgt ca. zwei Wochen. Wenn wir Glück haben und die Auftragslage es ermöglicht, findet der Umbau während der Sommerferien statt, ansonsten im Herbst.

Was werden es für Plätze?

Um Befürchtungen zu nehmen: Ihr müsst euch nicht umgewöhnen, es bleiben Ascheplätze, sie werden abgezogen und gewässert werden müssen. Die Plätze sind vom Tennisverband als „Clay Court Slow“ anerkannt und den traditionellen Ascheplätzen gleichgestellt. Medenspiele können also auf diesen wie auf den Plätzen 5 und 6 zusammen stattfinden.
Die Oberfläche, die Gleitschicht, besteht aus dem bekannten Tennissand. Nur der Unterbau ist anders. Er ist wie in unserer Halle gegossen und die Linien sind eingeklebt. Die Ascheschicht darauf ist nur ein paar Millimeter stark, so dass sich keine Löcher ergeben können. Der Unterbau ist natürlich wasserdurchlässig und zwar so, dass selbst nach Starkregen binnen kurzer Zeit wieder gespielt werden kann.

Die Plätze sind ganzjährig bespielbar. Die Netze bleiben hängen, die Linien können nicht hochfrieren bei Frost und die Plätze brauchen im Frühjahr keine Grundüberholung.
Sie sind rollstuhltennistauglich. Die Bälle verspringen nicht und die Gelenke werden wie bei Ascheplätzen geschont.

Eine Präsentation der Firma Sportas über die Eigenschaften des Bodens „Tennis Force II“ findet Ihr hier, bitte anklicken. [2.381 KB]

Zur Klarstellung:

Was wir in der Halle haben ist auch ein Sportas-Boden, jedoch ein ganz anderer. Wir werden draußen keine Gummierung wie in der Halle als Oberbelag haben, sondern das klassische Tennisziegelmehl. Es sind damit auch nicht die Plätze, die im Volkswald liegen. Auch dort ist der Boden wie in unserer Halle verlegt mit dem Gummistreumaterial.

Das Ganze ist natürlich auch teurer als die klassischen Tennisböden. Aber zum einen haben wir die Förderung hierfür bekommen und zum anderen werden wir jährlich an der Unterhaltung der Plätze sparen.

Was kommt noch?

Noch eine gute Nachricht: Zumindest zwei der neuen Plätze bekommen Flutlicht.
Die neuen LED-Anlagen kosten im Unterhalt nur noch ein Bruchteil der alten Flutlichtlampen.
Mit Ganzjahresplätzen und Flutlicht wird die Spielzeit imJahr erheblich ausgedehnt werden. Im Sommer werden auch die, die beispielsweise bis 18:00 oder 18:30 arbeiten müssen, noch ein Zeitfenster finden. Im August , September, Oktober ist oft schon ab 20:00 das Licht für ein ordentliches Spiel grenzwertig oder schlicht nicht mehr ausreichend. Nun wird bis 22:00 in jedem Fall gespielt werden können. Dasselbe gilt für Aril und Mai.

Bleibt gesund und macht euch fit für den Sommer

Für den Vorstand

Ebbe Haberkern